Vierter Monatstag!

In ein paar Tagen wird mein Buch vier Monate alt. Es ist viel passiert. Die Verlage Kamphausmedia und tao.de haben mein Buch in ihre Verlagsvorschau aufgenommen und touren gerade durch ganz Deutschland, um den Roman in die Regale zu bringen. Meine erste Buchpräsentation hat an der TU Dortmund stattgefunden und weitere Lesungen sind in Buchhandlungen in Dortmund geplant. Der Webauftritt ist dank eines großartigen Webmasters grandios geworden. Zudem freue ich mich über das sehr positive Feedback der Leser, die mir auf allen Plattformen (Amazon, Thalia, Hugendubel, Lovelybooks.de , uvm.) Rezensionen hinterlassen haben und langsam eine kleine Community bilden. Ich bin gespannt was 2019 noch so alles bereithält und bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, mein Buch zu veröffentlichen.

Gerrit C. Paulson 30.01.2019

Buchvorstellung an der TU Dortmund

In der letzten Woche fand die Vorstellung, meines Buches „Notizen eines Gewinners“ an der TU-Dortmund statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zusätzlich ein paar Bücher verlost. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Ich hab mich sehr gefreut, auf so viele interessante Menschen zu treffen und mit Euch einen unvergesslichen Abend zu verbringen. Vielen Dank an UNIVIM.de, die das Event erst ermöglicht haben. Ihr seid ein wirklich starkes Team!

10 Learnings zum Mindset-Vortrag

Ich habe mich sehr gefreut, heute einen Mindset-Vortrag mit Buchvorstellung an der TU Dortmund halten zu dürfen. Hierzu habe ich für alle Teilnehmer, noch einmal die 10 Learnings aufgelistete, die ich bei der Überwindung meiner Hindernisse mitgenommen habe. Es war mir eine Ehre! Vielen Dank an www.univim.de !

  • Learning Nr. 1: Hindernisse als Chancen sehen
  • Learning Nr. 2: Die extra Mile gehen und hartnäckig sein
  • Learning Nr. 3: Den Umgang mit Menschen beherrschen
  • Learning Nr. 4: Neugierig sein und von anderen lernen
  • Learning Nr. 5: Lernen Verantwortung abzugeben
  • Learning Nr. 6: Mutig sein und dennoch Risiken abwägen
  • Learning Nr. 7: Fokussiert sein und planen
  • Learning Nr. 8: Sich über die eigenen Prioritäten klar werden
  • Learning Nr. 9: Leidenschaft als Antrieb
  • Learning Nr. 10: Menschlichkeit behalten und Shortcuts vermeiden

Interview mit Tao.de (Teil 4)

Welche Ihrer Erkenntnisse sind besonders wertvoll für Neu-AutorInnen?

Auf der einen Seite bin ich der Überzeugung, dass man Kreativität nicht erzwingen kann. Desto mehr man sich unter Druck setzt, desto schlechter wird die Geschichte. Auf der anderen Seite gehört natürlich auch intensive Arbeit zu einer Veröffentlichung. Daher war für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse, dass es vom Schreibprozess, zur Überarbeitung bis hin zur Veröffentlichung ganz verschiedene Phasen gibt, in denen entweder Lockerheit oder harte Arbeit gefragt ist. Wenn ich den Schreibprozess als reine Arbeit angehe, kommt keine gute Geschichte dabei heraus. Wenn ich die Überarbeitung und Veröffentlichung zu entspannt angehe, wird das Projekt niemals fertig. Ob diese Erkenntnis besonders wertvoll für Neu-AutorInnen ist, kann ich leider nicht beurteilen. Für mich persönlich war sie auf jeden Fall sehr wertvoll.      

Welche Unterstützung durch tao.de war für Sie besonders hilfreich?

Die Fertigstellung des Buches hatte für mich einen sehr hohen emotionalen Wert, der sich natürlich auch aus meiner persönlichen Lebensgeschichte ergibt. Mit Tao.de bin ich dabei auf einen Partner getroffen, der mit größtem Respekt und viel Empathie auf meine persönlichen Wünsche eingegangen ist. Jeder Autor wird bestätigen können, dass man etwas eigen wird (um es einmal vorsichtig auszudrücken), wenn es um den eigenen Text oder die Covergestaltung des eigenen Buches geht. Ich durfte zwei wundervolle und herzliche Damen im Rahmen des Lektorats und der grafischen Gestaltung kennenlernen, die mir enorm geholfen haben. Ohne die Unterstützung des gesamten Tao.de-Teams wäre das alles nicht möglich gewesen! Vielen Dank!

Dürfen wir auf ein weiteres Buch von Ihnen hoffen?

Ich bin tatsächlich selbst gespannt, ob sich weitere Bücher aufdrängen werden. Ein leichtes Kribbeln verspüre ich hin und wieder schon in den Fingern. Falls es soweit sein sollte, findet man mich in dem sechs Quadratmeter großen Dachzimmer mit den vorbeiziehenden Wolken und Segelfliegern über mir.

Interview mit Tao.de (Teil 3)

Welche Erfahrungen beim Schreiben waren für Sie besonders prägend?

Die Erfahrung, dass Gedanken unendlich sind. Wenn man lernt die Phantasie zu kontrollieren führt sie einen wohin man möchte. Sie kann Dich zu einer Person machen, die Du gerne sein möchtest oder Dir die Fähigkeit verleihen, Dich in andere Charaktere hineinzuversetzen. Ich habe die glückliche Erfahrung gemacht, dass man sich beim Schreiben – noch intensiver als beim Lesen – in eine Geschichte hineinfühlen und Sie im Kopf ablaufen lassen kann. Dabei vergisst man manchmal alles um sich herum: Raum. Zeit. Identität.

Schreiben kann eine Art Therapie sein, genauso wie Sport, Gespräche oder Meditation. Und ich glaube das war es für mich auch. Wer das Gefühl hat, dass sich Emotionen angestaut haben, die heraus müssen, sollte den Laptop aufklappen und losschreiben.

Was hilft Ihnen bei Schreibblockaden oder kennen Sie derartiges nicht?

Ich muss gestehen, dass ich eher mit intensiven und einnehmenden Schreibschüben als mit Schreibblockaden konfrontiert war. Im Fall meines ersten Romans „Notizen eines Gewinners“ hat sich das Buch regelrecht aufgedrängt und ich hatte eher Probleme den Drang des Schreibens in manchen Phasen zu kanalisieren. Falls ich mich nicht danach gefühlt habe zu schreiben, wurde der Laptop einfach wieder zugeklappt.

Interview mit Tao.de (Teil 2)

Inwieweit haben Sie sich selbst schon einmal (unabhängig vom Roman) mit den Schattenseiten des vermeintlichen Glücks auseinandersetzen müssen?

Ich hatte in meinem Leben bis jetzt sehr viel echtes und nur wenig vermeintliches Glück, wofür ich zutiefst dankbar bin. An dieser Stelle auch noch einmal einen ganz herzlichen Dank an meine Familie und Freunde. Ihr seid wirklich wundervoll! Allerdings gab es selbstverständlich auch Situationen in denen mir die Schattenseiten von vermeintlichem Glück deutlich geworden sind. Ich erinnere mich da an eine Situation, in der ich gerade angefangen hatte Wirtschaft zu studieren und als unerfahrener Student auf der Suche nach einem Nebenjob war. Wie der Zufall so spielte, wurde ich gleich mit der ersten Bewerbung bei einem sehr bekannten und angesehenen Unternehmen eingestellt. Der Stundenlohn war passabel und ein guter Eintrag im Lebenslauf war mir sicher. Meine anfängliche Euphorie hat jedoch nicht lange angehalten. Sieben Stunden vor einem donnernden Kopierer stehen und Bücher scannen, die im Anschluss keiner las. Unterlagen ordnen, die zwei Wochen später vernichtet wurden. Excel Tabellen erstellen, die bis heute ganz sicher keiner mehr nach mir wieder geöffnet hat. Ich beschloss zu kündigen und nie wieder Zeit gegen Geld zu tauschen. Um die Geschichte doch noch gut enden zu lassen – nach dieser prägenden Erfahrung habe ich beschlossen nebenberuflich genau das zu machen, was ich immer am meisten geliebt habe: Gitarre spielen! Von da an war ich auf sämtlichen Hochzeiten und Geburtstagen in der Umgebung für die Live-Musik zuständig. Von herzergreifenden Balladen über Popmusik bis hin zu Schlagerklassikern für den Siebzigsten von Opa Heinz. Tatsächlich habe ich dabei sogar erheblich mehr verdient als im Unternehmen und hatte eine der schönsten Zeiten meines Lebens, an die ich mich noch heute gerne mit einem Lächeln im Gesicht zurückerinnere.

Was macht Ihrer Meinung nach einen echten Gewinner aus?

Ein echter Gewinner ist für mich jemand, der scheitert und trotzdem weitermacht, vollkommen unabhängig davon zu wissen, ob er jemals gewinnen wird. Jemand, der Mut beweist auch Schwäche zu zeigen und immer in Bewegung bleibt. Jemand, der Rückschläge annimmt als wären sie gut gemeinte Lektionen des Lebens. Ich habe ein Lieblingszitat von Samuel Beckett, das ich treffender finde als jede Beschreibung:

„All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“

Interview mit Tao.de (Teil 1)

Was ist Ihr Lieblingsort zum Schreiben?

Am kreativsten habe ich mich immer an einem Ort gefühlt, der auf den ersten Blick rein gar nichts mit Kreativität zu tun hat. Im Haus meiner Eltern gibt es ein kleines Zimmer unter dem Dach von vielleicht sechs Quadratmetern Größe, mit einem einzigen kaputten Dachfenster. In den intensiven Schreibphasen habe ich diesen Raum lediglich zum Essen verlassen, ansonsten fühlte ich mich dort so abgeschottet, dass ich meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte, während die Wolken über mir an dem Dachfenster vorbeizogen und ich das Summen der Segelflieger am Himmel hörte.

 

Wann ist der Gedanke in Ihnen gereift, ein Buch über das trügerische Glück zu schreiben?

Als Wirtschaftswissenschaftler und Dozent bin ich durchgehend von Themen wie Geld, Gewinnmaximierung und Effizienz umgeben. Wenn ich Studenten Frage, was sie sich für ihre Zukunft wünschen, vereint viele die gleiche Antwort: „Nicht auf den Cent schauen müssen“, „Finanzielle Unabhängigkeit“ oder „Geld verdienen“. Noch interessanter ist es jedoch zu sehen, dass die dahinterliegende Intention eigentlich eine ganz andere ist, nämlich ein glückliches Leben zu führen. Aber woher kommt diese unweigerliche Verknüpfung von Geld und Glück in unseren Köpfen? Schon die beiden Nobelpreisträger Daniel Kahneman und Angus Deaton haben in einer Studie im Jahr 2010 gezeigt, dass hohes Einkommen keineswegs zu mehr emotionalem Wohlbefinden führt. Mich persönlich hat das Thema schon immer fasziniert, da ich mir bereits öfter die Frage gestellt habe, was denn nun echten Wert im Leben hat. Oft nehmen wir etwas auf den ersten Blick als Glück wahr und hinterfragen gar nicht was dieses vermeintliche Glück mit unserem Charakter macht, wie es uns verändert und ob wir diese Veränderung überhaupt in Kauf nehmen wollen.

Interview mit Tao.de und dem Kamphausen Media Verlag

Mein erstes Interview ist nun im Blog von Tao.de erschienen und wird auch im kommenden Newsletter abgedruckt werden. Vielen Dank an Tao.de, es war mir eine Ehre!

Das gesamte Interview findet ihr unter: https://tao.de/tao-blog/autoren-im-focus/notizen-eines-gewinners-interview-mit-gerrit-c-paulson-1384.html

Viel Spaß beim Lesen!

Schatz des Monats

Was ist Ihr Lieblingsort zum Schreiben? Wann ist der Gedanke in Ihnen gereift, ein Buch über das trügerische Glück zu schreiben? Welche Erfahrungen beim Schreiben waren für Sie besonders prägend?

Eine große Ehre , dass Tao.de und der Kamphausen Media Verlag zum Interview rufen und meinen Debütroman zum „Schatz des Monats“ gewählt haben. Ich freue mich riesig!

Das Interview könnt Ihr selbstverständlich in Kürze hier auf der Homepage lesen.

Hidden Facts (Teil 2)

Seid ihr Fans von Insiderwissen ? Könnt ihr kaum noch ruhig sitzen, wenn ihr die Überschrift „Hidden Facts“ lest? Dann kommt hier für Euch die Fortsetzung, Hidden Facts (Teil 2).

Nr. 4: Gitarren Gitarren Gitarren

Meine Leidenschaft für Gitarren, die ab und zu im Buch durchblitzt, ist tatsächlich etwas Autobiografisches. Seit frühester Kindheit spiel ich alle möglichen Gitarren von Konzert-, über Western- bis E-Gitarre. Ich konnte glücklicherweise sogar einen Teil meines Studiums mit dem Gitarre spielen finanzieren und spiele noch heute, wenn auch nicht mehr ganz so professionell. Es gibt sogar noch einen Song von mir auf Youtube, aber den müsst ihr schon selbst suchen. 😉

Nr. 5: Lotto

Ich persönlich habe tatsächlich noch nie in meinem Leben Lotto gespielt. Ich bin aber trotzdem auf das Thema gekommen, da mein „alter Herr“ seit gefühlt 40 Jahren bei der Mittwochsziehung mitmacht und seit dem ich denken kann noch nicht einmal auch nur einen müden Cent gewonnen hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Keep on going, Dad!

Nr. 6: Entstehung des Buches

Die Geschichte des Lottogewinns ist jedoch erst entstanden, als schon ca. 70% des Buches fertig war. Am Anfang stand eine Kurzgeschichte, die rein gar nichts mit Lottozahlen zu tun hatte. Sie handelte von einem reichen Mann, in dessen Träumen immer wieder ein Mönch auftaucht, der von sich behauptet Gott zu sein. Daraus wurden schließlich zwei, drei, vier Kurzgeschichten. Letztendlich habe ich nach einer übergeordneten Geschichte gesucht, damit die Kurzgeschichten nicht in der Versenkung verschwinden. Somit wären wir wieder bei Nr. 5. 😉

 

Gerrit C. Paulson , 31. Oktober 2018